watchman:

one channel video, stereo sound, 11 min 48 sec

„Watchman:“ examines the medial documentation of the momentum between sleep and wake as one the most significant breach and transitory moment of our consciousness. The video work shows found footage material of people who are suddenly awaking as an extracts and endless stadium.  A special effect is been used, which renders in-between images and brings the situation into flow.
The soundtrack of the work is a composition for the classic 1982 Roland Juno synthesizer which is well known for its warm and dreamy sound characteristics.

(DE)

Die Video-Arbeit „Watchman:“ untersucht die mediale Dokumentation des Moments zwischen Schlaf und Wachsein: der signifikanteste Bruch und medialer Moment unserer Wahrnehmung. Das Video bedient sich Found-Footage Aufnahmen von Menschen, die abrupt aus dem Schlaf gerissen werden, extrahiert und dehnt den Moment des Aufwachens ins scheinbar Unendliche. Dabei wird ein Spezial-Effekt eingesetzt, die Zwischenbilder berechnet und das abgehackte verlangsamte Bewegtbild zum Fließen bringt.
Am Anfang des Videos liest man – antipodisch zu den darauffolgenden Bilder – den Eröffnungs-Monolog aus Aischylos’ „Agamemnon“: Der dort situierte auf einen Signalfeuer aus Troja wartende Wachmann klagt über die ihm verwehrte Möglichkeit einzuschlafen.
Der Soundtrack des Videos besteht aus einer eigens dafür angefertigeten und eingespielten Komposition für den 1982er Roland Juno60 Synthesizer, welcher für seine warme und verträumte Klangcharakteristik bekannt ist.